Projektstatus + Aussicht Ardumower 2024

Ardumower ist tot? Und ich bin beim Aufbau meines komplett Kit mit GPS und co was ich nach langer Pause gerade aufbaue. Da hab ich jetzt schon keine Lust mehr weder beim weiterlesen noch beim aufbauen. Toll
 
Ich hatte vor längerer Zeit meine (negative) Beobachtung zum „Geschäftsmodell“ des Forums (was sich ja bereits in sich widerspricht) hier kund getan.
Leider ist es noch schlechter gekommen, als ich es damals vermutet hatte.
Das Problem aus meiner Sicht liegt darin, daß wenige Akteure hier vom kommerziellen Interesse angetrieben sind und auf (früher) viele ambitionierte Hobby-Bastler treffen. Funktional wäre wohl, wenn viele Hobby-Bastler die Lösung erarbeiten würden und wenige kommerzielle Akteure diese mit entsprechenden Bauteilen versorgen. Hier ist es aber heute umgekehrt. Wenige kommerzielle Akteure entscheiden über den Weg, die Technik, etc. und stellen die Lösungen bereit. Die Hobbyisten dürfen kaufen, erproben, und ggf. auf der Strecke bleiben. Mit dem vermeintlichen Schritt zu einer leistungsfähigeren Plattform (welcher Hobbyanwender will die durchblicken und im Laufen halten) startet das Forum jetzt kräftig durch und macht einen großen Schritt nach vorn, von der Klippe in den Abgrund! Die wenigen die noch hier sind, werden zweifelsfrei an den Aktivitäten hier im Forum erkannt haben wo „wir“ stehen.
Zum „Service-Verhalten“ muß man wohl nichts mehr sagen.
Gute Nacht ardumower!

Gruß Fürst Ruprecht
 
Ardumower für tot erklären würde ich nicht sagen. Bis jetzt gibt es ja noch alles. Nur entwickelt sich ja die Technik weiter. Und für Kamera oder Lidar braucht man halt andere Hardware wie nur für GPS/RTK. Für mich persönlich genügt aktuell GPS/RTK vollkommen aus und wenn ich mir den Terramow ansehe, ich glaube der läuft nicht so effektiv und sparsam wie mein Ardumower.
 
Der Markt wird das schon alles regeln.

In meinen Augen ist der Ardumower aktuell weder mit kommerziellen Produkten noch mit anderen Open Source Projekten konkurrenzfähig . Vor 3-4 Jahren hatte man das Alleinstellungsmerkmal dieser wurde (nicht unbedingt kampflos, siehe Alfred) hergegeben und es gibt eine Menge aufzuholen (in meinen Augen zu viel).

Das aktuelle Verhalten seitens Marotronics bzw. die neue Hardware wird an diesen Umständen nichts ändern.
 
Ardumower für tot erklären würde ich nicht sagen. Bis jetzt gibt es ja noch alles. Nur entwickelt sich ja die Technik weiter. Und für Kamera oder Lidar braucht man halt andere Hardware wie nur für GPS/RTK. Für mich persönlich genügt aktuell GPS/RTK vollkommen aus und wenn ich mir den Terramow ansehe, ich glaube der läuft nicht so effektiv und sparsam wie mein Ardumower.
du hast offensichtlich lange nicht in den Shop geguckt. Zum Ardumower gibt es so gut wie nichts mehr!
naja, nach Werbetrommel schwingen ist mir nach der Nachricht wirklich nicht. Der Ardumower, den ich für sehr viel Geld gekauft habe ist tot. Dafür kommt jetzt ein neuer Ardumower. Die "gepflegte" Sunray-Firmware habe ich mir angeguckt. Das sind lediglich Minimaländerungen. Die Menge der offenen Themen auf Github wurde nicht abgearbeitet. Das letzte abgearbeitete Thema für den Ardumower wurde im Juli 23 geschlossen. Der letzte Punkt davor im Juli 22. Das Wort Pflege will mir dabei nicht so richtig über die Lippen kommen. Und das war der Stand, als der Ardumower noch nicht für tot erklärt wurde! Hier würde ein Releaseplan für Freude sorgen. Wann werden die dringendsten Bugs und die Liste der offenen Punkte auf Github abgearbeitet und wann gibt es wieder eine funktionierende App?

Darüber hinaus würde ich gerne wissen, ob und wenn ja wie lange ich noch Ersatzteile für meinen Ardumower bekomme. Könnt ihr dazu bitte mal ein Statement abgeben?
Leider ist auch meine Frage nach der Ersatzteileversorgung unbeantwortet geblieben, so dass ich persönlich die Befürchtung, dass die Ardumower-Bastler im Stich gelassen werden, nicht mehr abschütteln kann. Wenn ich heute einen brushed-Ersatzmotor brauche, dann kann ich gucken, wo ich den herbekommen....
 
...und wenn ich mir den Terramow ansehe, ich glaube der läuft nicht so effektiv und sparsam wie mein Ardumower..,
Sparsamer vielleicht nicht aber gründlicher und wesentlich einfacher anzuwenden. So gründlich hat noch kein Roboter bei uns den Rasen gemäht. Jede Ecke, jeder Grashalm welcher irgendwie erreichbar ist wird mit der Kamera gefunden und abgemäht. Und man muss nicht mal sagen wo, das findet der Roboter mit der Kamera ganz allein heraus (kein Anlernen von Exclusions, Perimeter, Docking-Points etc... wie ein Schaf - man muss nur sagen wo auf keinen Fall gemäht werden soll- automatisches Randmähen mit Kamera und Bumper). So stelle ich mir einen OpenSource Rasenroboter 2025 vor: braucht kein RTK/GPS, es reicht eine 100 EUR Kamera für cm genaue Ortung (und ein RaspberryPI) und man muss auch nicht sagen wo gemäht werden soll... (man kann es trotzdem, muss es aber nicht)
 
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Nein, im Dunkeln soll man ja sowieso nicht automatisch mähen wegen der nachtaktiven Tiere ;-) (aber klar, ein paar Nachteile findet man immer... :) )
 
Nein, im Dunkeln soll man ja sowieso nicht automatisch mähen wegen der nachtaktiven Tiere ;-) (aber klar, ein paar Nachteile findet man immer... :) )
Mann könnte ihm eine Art Nachtsichtbrille oder Scheinwerfer verpassen. Ok, ist wahrscheinlich auch keine Lösung. Dann werde ich mir wahrscheinlich doch einen größeren Mähroboter mit 2 - 3 Mähmotoren bauen müssen, damit das ganze schneller geht, solange es hell ist.
 
es reicht eine 100 EUR Kamera für cm genaue Ortung (und ein RaspberryPI) und man muss auch nicht sagen wo gemäht werden soll... (man kann es trotzdem, muss es aber nicht)
I think the price is also something to consider for a DIY project
What kind of camera is able to detect grass and give a distance for 100 eur.

Now for the ardumower community i think hardware like :
RTK , LIDAR ,depth camera are all very expensive technologies.
ROS is also not so easy as arduino programming.
 
A stereo-camera is capable of detecting depth (precisely up to approx. 10m) with color. By combining successive depth images, you get colored 3D maps with cm-localization. By defining no-go areas (rectangles, virtual walls etc.) you can keep the robot from driving into certain areas for exploration. Gras can be detected in those colored 3D maps by color and height (simple detection, works ok for me) or by CNNs (more complex detection).
ROS is difficult, the key is to make it easy-to-use (with docker files, easy-to-use script files etc.) ;-)
 
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